05.12.2011 – Iconicfuture: Games finden Marken - Marken finden Games
Immer öfter setzen Spiele und große Marken auf eine Zusammenarbeit. So hatte „FarmVille“ schon Lady Gaga an Bord, während Shaun das Schaf im Sommer „Farmerama“ beehrt hat. Bei letzterer Kooperation hatte das Hamburger Startup Iconicfuture die Hand im Spiel – einer der ersten Erfolge für das Unternehmen mit einer innovativen Geschäftsidee. „Wir machen die Brücke zwischen Rechtehaltern und deren Intellectual Property und Game-Developern, die gerne IP in ihre Spiele einbauen wollen“, so Malte Barth, Co-Founder von Iconicfuture. Er hat sich mit uns über die Hintergründe von Iconicfuture ebenso unterhalten wie die Zukunftspläne.Großer Markt für virtuelle MarkenHinter Iconicfuture steht eine Gruppe von Unternehmern, die ihre Vision aufgrund von langjähriger Branchenerfahrung entwickelt haben. Statt auf Branded Games wie einst Johnnie Walkers „Moorhuhn“ setzt das Team auf das große Interesse auf Brandend Virtual Goods, also virtuelle Güter mit starken Marken. „Ich habe viel in China im Online-Gaming gearbeitet. Da gab es 2003 ein Basketball-MMO namens Freestyle mit 18 Mio. registrierten Usern“, erklärt Barth. Das Spiel hat eines Tages angefangen, virtuelle Nike-Schuhe um fünf Dollar anzubieten – und daraufhin 70.000 virtuelle Paare pro Woche abgesetzt!Virtuelle Markenprodukte sind aber gar nicht so leicht zu realisieren. „Der Prozess zwischen Rechtehalter und Developern ist eigentlich ein Albtraum“, betont Barth. Der Iconicfuture-Mitgründer verweist darauf, dass Verhandlungen langwierig und mühsam sein können, der Spielentwickler die Rechte am Ende vielleicht gar nicht bekommt und das Frustpotenzial für beide Seiten sehr hoch ist. Genau da hakt Iconicfuture ein: Mit dem B2B-Marktplatz für IP sollen Entwickler leichter passende Marken und Rechteinhaber einfach zu ihren Marken passende Games finden. Warum virtuelle Markengüter sich bewähren, besprechen wir auf der nächsten Seite. |